„Schach-Booms“

Eine neue Ära beginnt mit der Eingliederung des Schachklubs in den so genannten Großdeutschen Schachbund, dem Rücktritt des bisherigen Vorstandes und der Ernennung eines neuen „Führers“, so die offizielle Bezeichnung für den Vorsitzenden. Verschiedene „nationale Werbeabende“ werden durchgeführt, so dass sich die Mitgliederzahl binnen kurzem verdoppelt. Deutlicher Ausdruck des damaligen „Schach-Booms“ ist auch die Gründung einer Damen-Abteilung mit nicht weniger als 20 Spielerinnen! (Zum Vergleich: Heute sind gerade einmal drei Damen und vier Mädchen aktiv!)

Die neuen Machthaber ab 1933 fassten die Schachbezirke Oberfranken, Oberpfalz und Niederbayern zum Schachgau “ Bayerische Ostmark“ zusammen. Bis zum Krieg fanden vier Schachturniere statt.

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